Clipa - Aktiver Umweltschutz von MAILmedia (02.01.2008)

Papierprodukte und Umweltschutz – vor noch nicht allzu langer Zeit haben sich diese beiden Begriffe noch gegenseitig ausgeschlossen. Als einer der ersten Briefhüllen-Hersteller hat das Mayer-Kuvert-network nun in den letzten Jahren zahlreiche Vorkehrungen getroffen, um seine MAILmedia-Artikel besonders umweltschonend herzustellen und zu beweisen, dass auch Papierverarbeiter Umweltschutz betreiben können. „Clipa – Prima fürs Klima“ – unter diesem Slogan betreibt die Firmengruppe Pionierarbeit zugunsten der Umwelt.

Beginnend beim verstärkten Einsatz von Clipa-Klimapapier leistet der europäische Marktführer seinen Beitrag dazu, dass es dem „Patienten Erde“ bald wieder besser geht. Schon allein bei 1.000 hergestellten DIN Lang Recycling-Briefumschlägen wird durch den Einsatz des Clipa-Papiers so viel Energie eingespart wie ein Mittelklassewagen auf 50 Kilometer verbraucht. Auch wird bei der Produktion wesentlich weniger Wasser benötigt als beim herkömmlichen Frischfaserpapier. Bei 1.000 DIN Lang Hüllen entspricht dies etwa so viel wie bei einem ausgiebigen Bad in der Wanne. Willkommener „Nebeneffekt“ der Verwendung von Clipa-Papier ist dabei die Einsparung von etwa der Menge CO2, die der Mittelklassewagen auf fünf Kilometern ausstößt. Bedenkt man nun, dass in der gesamten Firmengruppe täglich über 70 Millionen Briefhüllen produziert werden, wird deutlich, was Clipa-Papier – wenn es grundsätzlich eingesetzt wird – zum Umweltschutz beitragen kann.

Insgesamt wirkt das Mayer-Kuvert-network dem Treibhauseffekt mit einer Einsparung von jährlich über 1.000 Tonnen CO2 entgegen. Dies ist unter anderem auch dem Einsatz von Solartechnik zu verdanken. Außerdem haben die Produktionsunternehmen von der umweltbelastenden Trocknung der Mundklappen auf energiesparende Infrarottrocknung umgestellt, was den CO2-Ausstoß beträchtlich reduziert.
Die schmaleren Seitenklappen an den Briefhüllen tragen ebenso zur CO2-Einsparung bei wie die Verwendung von schmalerem und dünnerem Fenstermaterial. Eigentlicher Sinn und Zweck des geringeren Materialeinsatzes ist aber die Abfallvermeidung sowohl bei der Produktion als auch bei der Entsorgung durch den Endkunden.

Überhaupt ist die aktive Abfallvermeidung einer der Eckpunkte des Umweltdenkens beim Briefhüllenhersteller. Produktionsabfälle werden – nach Materialien und nach Farbigkeit des Papiers getrennt – dem Recyclingkreislauf zugeführt. Schmutzwasser, welches bei der Produktion entsteht, geht erst in die Aufbereitungsanlage, bevor es dann schadstofffrei abgeleitet wird.

Auch bei der Verdünnung von Wasserfarben und bei der Reinigung von Leim- und Farbbehältern gehen die Unternehmen des Mayer-Kuvert-network verantwortungsvoll mit der Ressource Wasser um. Statt frisches Leitungswasser zu verwenden, sammelt man für diese Aufgaben Regenwasser. Was bei der Verdünnung der Farben übrig bleibt, findet in gereinigter Form seinen weiteren Einsatz bei der Anbringung des Innendrucks, bevor es dann nach nochmaliger Reinigung in die Ableitung gelangt.

Aktive Abfallvermeidung im Zeichen von „Clipa“ bedeutet aber auch die reduzierte Verwendung von Wegwerf-Kartons. Stattdessen verwendet man vor allem bei der Lieferung von kuvermatic®-Automatenhüllen bevorzugt die gelben Kunststoff-Boxen der Deutschen Post AG. Eine Alternative dazu sind die hauseigenen Öko-Boxen. Die entsorgungsoptimierten Kartons können mehrfach wiederverwendet werden und bieten zudem eine hohe Stabilität. Sie lassen sich beliebig hoch stapeln, ohne dass die Hüllen darunter leiden. Nach der Entnahme der Hüllen können die Öko-Boxen zusammengefaltet wieder zurückgegeben werden.

Um die Umweltschutz-Aktivitäten zu optimieren, erfolgt die Auswahl der Lieferanten beim Mayer-Kuvert-network nach Umwelt-Aspekten. An einem der Ziele, der weiteren Optimierung der ohnehin schon verbesserten Recyclingfähigkeit von Fenster, Farben und Klebstoffen, wird momentan in Zusammenarbeit mit den Labors der Lieferanten intensiv gearbeitet.

Das verantwortungsvolle Handeln des Mayer-Kuvert-network bei der Auswahl von Materialien und Lieferanten wird auch vom Forest Stewardship Council (FSC) gewürdigt. So bestätigt die Organisation die Herstellung mehrerer MAILmedia-Hüllen nach den FSC-Richtlinien mit dem FSC-Produktkettenzertifikat. Dieses besagt, dass das Papier für diese Artikel aus ökologisch bewirtschafteten Wäldern stammt und auf allen Stationen vom Forstbetrieb bis zum Endverbraucher ausschließlich FSC-zertifizierte Betriebe durchläuft.

Das verstärkte Umweltbewusstsein ist Teil der MAILmedia-Philosophie der Firmengruppe. Mit dem neuen Label MAILmedia verabschiedet sich der Marktführer von den über 100 Jahre alten Begriffen Briefumschläge und Versandtaschen, ist doch die Briefhüllen-Produktion im dritten Jahrtausend nicht mehr mit der von damals vergleichbar. MAILmedia steht zum einen – wie schon erwähnt – für die umweltschonende Herstellung der Hüllen. Zum anderen bedeutet MAILmedia aber auch geprüfte Top-Qualität auf allerhöchstem Standard. Denn die Unternehmen des Mayer-Kuvert-network gehen bei der Qualitätssicherung weit über die Anforderungen des Zertifizierungs-Standards DIN EN ISO 9001:2000 hinaus. MAILmedia steht aber auch für Power und Service vom Marktführer und seiner über 2.400 kompetenten Mitarbeiter. Eine weitere Besonderheit von MAILmedia ist die Produktion in Deutschland. Alle MAILmedia-Artikel, die auf dem deutschen Markt angeboten werden, werden auch in Deutschland produziert. Mit der „Inititaive pro Deutschland – wir produzieren hier“ als Teil der MAILmedia-Philosophie übernimmt das Mayer-Kuvert-network Verantwortung für den Produktionsstandort Deutschland und den Erhalt der heimischen Arbeitsplätze.

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